Sean Connery ist bei den US Open aufgetaucht. Und wurde mit der 007-Musik empfangen

Er machte die Rolle des James Bond zu einer der wichtigsten der Filmwelt, er wurde zum Sir ernannt, er gewann den Oscar, den Golden Globe und den Europäischen Filmpreis. Sean Connery hat eine Weltkarriere hinter sich und obendrein den richtigen Moment gefunden, um mit der Schauspielerei aufzuhören. Nachdem er 2003 im bizarren „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ mitspielte, beendete er seine Karriere. Es folgten nur noch kurze Auftritte als Synchronsprecher.

Connery in New York

Danach zog sich Connery weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück, eine alberne Verwaltung seiner eigenen Karriere im Stile von Robert De Niro („Dirty Grandpa“ kam für ihn nicht infrage. Und vielleicht auch deshalb wird Connery auch im Ruhestand mehr verehrt als so mancher Schauspiel-Veteran, der heute noch aktiv ist. Der Mann hat einfach Stil.

Die Begeisterung, die ihm vor allem durch die 007-Filme entgegengebracht wird, zeigte sich nun auch bei den US Open, einem der vier größten Tennisturniere der Welt.

Connery war im Stadion zu Gast und sah sich ein Spiel von Roger Federer an, als die Regie den Schauspieler entdeckte und direkt die berühmte Titelmelodie von James Bond spielte. Auch wenn Connery den Hype um seine Person mit Sicherheit nicht erzwingen wollte, bedachte er die Einlage mit einem Lachen. Connery wirkt mit seinen 87 Jahren noch immer fit und gut gelaunt – schön zu sehen.  Der Schotte bekam angeblich genauso viel Applaus wie Roger Federer. Und der musste immerhin erst ein Tennisspiel gewinnen.

Clive Brunskill Getty Images

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